Grußworte zur HAUS® 2026

Regina Kraushaar

Sächsische Staatsministerin für Infrastruktur und Landesentwicklung

Sehr geehrte Damen und Herren,

der Traum von den eigenen vier Wänden bewegt viele Menschen in Sachsen. Ob als erstes Zuhause, als Platz für die wachsende Familie oder als Investition in die eigene Zukunft: Wohneigentum steht für Sicherheit, Gestaltungsfreiheit und ein Stück Unabhängigkeit. Damit dieser Traum Wirklichkeit wird, braucht es Wissen, verlässliche Partner und klare Orientierung. Genau das bietet die Baumesse HAUS® seit mehr als drei Jahrzehnten. Sie ist der zentrale Ort für Information und Austausch rund ums Bauen und Sanieren in Sachsen. Fachleute aus Handwerk, Planung, Immobilienwirtschaft und Verwaltung ebenso wie Bauherren zählen seit Jahren zu den regelmäßigen Besuchern. Bauen reicht weit über die private Entscheidung hinaus: Es geht um bezahlbaren Wohnraum, lebenswerte Quartiere und funktionierende Infrastruktur. Es geht um Arbeitsplätze, regionale Wertschöpfung und die Stabilität unseres Wirtschaftsstandorts. Und es geht darum, Energie, Umwelt und Ressourcen verantwortungsvoll im Blick zu behalten. Sachsen bringt dafür gute Voraussetzungen mit – in den Städten ebenso wie im ländlichen Raum. Neubau, Sanierung und Weiterentwicklung des Bestands gehören zusammen. Die Herausforderungen kennen wir: steigende Anforderungen an Gebäude, der in Teilen erhebliche Fachkräftemangel und häufig komplexe Verfahren. Umso wichtiger ist es, dass wir uns in der Staatsregierung um die richtigen Rahmenbedingungen kümmern, damit Bauen schneller, einfacher und bezahlbarer wird. Ein wichtiger Hebel ist die Digitalisierung. Sie kann Planungs- und Genehmigungsprozesse beschleunigen und transparenter machen. Entscheidend ist dabei das Zusammenspiel aller Beteiligten. Aber auch innovative Bauweisen, nachhaltige Baustoffe und moderne Energiekonzepte bergen bei der Sanierung des Bestands große Potenziale in sich, um Energie zu sparen, Gebäude zu erhalten und dauerhaft fit für die Zukunft zu machen. Als Staatsregierung unterstützen wir diese Entwicklung aktiv. Initiativen wie der Gebäudetyp E zeigen, dass sich Innovation, Kosteneffizienz und Qualität zusammendenken lassen. Förderprogramme für Familien mit Kindern helfen zusätzlich beim Schritt ins eigene Zuhause. Die Baumesse HAUS® ist mehr als eine Ausstellung. Sie bringt Akteure zusammen, fördert den Dialog und setzt Impulse für die Branche. Die begleitenden Fachformate stärken Wissenstransfer zwischen Praxis, Planung, Verwaltung und Politik und schaffen so die Grundlage dafür, dass aus Ideen konkrete Lösungen werden. Wenn wir alle gemeinsam anpacken, wird aus dem von mir eingangs erwähnten Traum von den eigenen vier Wänden Wirklichkeit.

Ich wünsche der Baumesse HAUS® 2026 einen erfolgreichen Verlauf, gute Gespräche und viele neue Impulse für das Bauen in Sachsen.

Allen Ausstellerinnen und Ausstellern, Mitwirkenden und Gästen danke ich für ihr Engagement und ihren Beitrag zur Gestaltung unserer gebauten Umwelt.

Herzlichen Dank, 
Ihre

Regina Kraushaar
Sächsische Staatsministerin für Infrastruktur und Landesentwicklung

Dirk Hilbert

Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Dresden

Weichen stellen für gutes Bauen

Liebe Aussteller und Messegäste,

herzlich willkommen in Dresden zur HAUS® – der langjährig etablierten Baumesse am Standort. Dresden, das Umland und die Elbland-Region bieten sehr gute Voraussetzungen zum Leben, Arbeiten und Investieren. Das setzt passenden Wohnraum voraus und führt auch in diesem Jahr wieder dazu, dass Neues gebaut, Altes renoviert und Bestehendes weiterentwickelt wird. Hierfür ist die HAUS® eine wichtige Plattform. Ob Neubau oder Bestand, Einfamilienhaus oder gemeinschaftliche Wohnformen – seit über drei Jahrzehnten bietet die Messe praxisnahe Impulse für alle, die bauen oder bauen lassen möchten.

Dabei stehen Bauen und Sanieren weiterhin vor besonderen Herausforderungen: Nachhaltigkeit, Energieeffizienz, flexible Nutzungskonzepte sowie steigender Kosten- und Finanzierungsdruck prägen die Entscheidungen. Entsprechend widmen sich die Messeangebote unter anderem erneuerbaren Energien, moderner Haustechnik, nachhaltigen Baustoffen sowie rechtlichen und wirtschaftlichen Fragen. Zunehmend an Bedeutung gewinnt auch das klimaresiliente Bauen – etwa der Schutz vor Hitze, Starkregen oder Trockenheit. Dies ist sowohl für private Bauherren als auch für die Stadtentwickler ein zentrales Thema. Die Landeshauptstadt Dresden trägt dem Rechnung: Sie widmet sich dem Klimawandel stärker bei Planungen und Bauprojekten, fördert in verschiedenen Stadtteilen gemeinschaftliches Bauen oder finanziert Maßnahmen zur Barrierefreiheit. Vor dem Hintergrund des Ausbaus der Chipindustrie im Norden unserer Stadt durch die Ansiedlung des taiwanesischen Konzerns TSMC ist der Bedarf an Wohnraum in den kommenden fünf Jahren besonders hoch. Als Oberbürgermeister ist es mir wichtig, dass wir jetzt die richtigen Weichen für attraktives und zukunftsfähiges Bauen stellen.

Einen wichtigen Schritt haben wir bereits gemacht: die Digitalisierung der Genehmigungsverfahren. Seit Dezember 2025 können Bauanträge in Dresden vollständig digital eingereicht und bearbeitet werden – einschließlich der digitalen Bezahlung der Gebühren. Das macht Verfahren transparenter, schneller und stärkt Dresden als Standort. Einen weiteren Schritt, um den dringend benötigten Wohnungsneubau zu beschleunigen, sind wir mit einer Vorlage für den Stadtrat gegangen. Mit einem Beschluss will Dresden die neuen Regelungen des sogenannten Bauturbos auf kommunaler Ebene nutzen. Sie ermöglichen es, für geeignete Flächen schneller zu planen und Wohnungsbauvorhaben zügiger zu genehmigen. Dabei legen wir in der Verwaltung großen Wert darauf, dass neue Wohnungen nicht nur zügiger entstehen, sondern dabei auch bezahlbarer Wohnraum gesichert wird.

Für jegliche Bauvorhaben bietet die HAUS® ein wichtiges Forum für Austausch, Information und Orientierung. Ich wünsche Ihnen allen, Ausstellern wie Besuchern, erfolgreiche Messetage.

Dirk Hilbert
Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Dresden

Jörg Dittrich

Präsident der Handwerkskammer Dresden

Das Handwerk: Wir können alles, was kommt 

Seit 36 Jahren ist die Baumesse HAUS wichtiger Treffpunkt der Baubranche in der Region. Als größte und bedeutendste Veranstaltung des Jahres in Dresden bringt sie Immobilienbesitzer und Diejenigen, die es noch werden wollen, mit Handwerkern, Bauunternehmen, Bauträgern, Makler und Dienstleistern zusammen. 

36 Jahre sind auch in etwa das Durchschnittsalter von Häuslebauern und Immobilienkäufern in Deutschland. Die Zeit ist also reif, sich zu informieren. Egal ob Neubau, Sanierung oder Modernisierung, egal ob kostengünstigen Modulhaus, denkmalgeschützter Altbau, modernes Holzhaus, Ersatzneubau oder autarkes Mehrfamilienhaus, das Strom und Wärme selbst erzeugt, speichert und nutzt – auf der Baumesse HAUS finden Neugierige den richtigen Ansprechpartner. Über 400 Aussteller präsentieren hier ihre Angebote, Lösungen und Produktpaletten. Die praxisnahen Fachvorträge sowie die persönliche Beratung durch die Aussteller werden zudem viele wertvolle Impulse liefern. 

Positiv ist, dass auf dem Markt für Immobilien eine Stabilisierung eingesetzt hat. Nach turbulenten Jahren ist wieder etwas Ruhe eingekehrt. Wohneigentum ist wieder gefragt. Umso wichtiger ist es, dass die Politik diesen Aufschwung stützt. 

Die Baubranche und das Handwerk brauchen etwa Klarheit in der Wärmepolitik. Die Hängepartie um die Reform des Gebäudeenergiegesetzes lähmt Betriebe und verunsichert Kunden gleichermaßen. Wer heute plant, saniert oder investiert, muss wissen, welche Regeln morgen gelten. Nötig ist ein verlässliches Fundament, das auf klaren und umsetzbaren Vorgaben gründet, eine verlässliche Förderkulisse bietet und einfache Verfahren garantiert. Das Handwerk packt an und das erwartet das Handwerk auch von der Politik. Denn damit das Handwerk sein ganzes Potenzial entfalten kann, braucht es wettbewerbsfähige und mittelstandsgerechte Rahmenbedingungen.

Über 80 Handwerksbetriebe aus der Region aus über 20 Gewerken präsentieren während der Messetage ihre Dienstleistungen und Angebote. Die Messe HAUS ist daher immer auch eine Leistungsschau des Handwerks aus der Region. Von A bis Z: von Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik, bis hin zu den Zimmerern. 

Allein in Ostsachsen stehen 5.500 Betriebe des Bau- und Ausbaugewerbes, über 1.300 Elektrotechniker-Firmen und rund 800 Tischler und 130 Parkettleger ihren Kunden stets mit Rat und Tat zur Seite. Diese Handwerker sind Experten auf ihren Fachgebieten und dank Meisterqualifikation setzen sie Qualitätsstandards, die europaweit ihresgleichen suchen. Die Meister und Gesellen des Handwerks wissen, was sie tun. Auch bei der Sanierung, Modernisierung und dem Ausbau bestehender Gebäude ist das Handwerk ein starker Partner. 

Ein weiteres Highlight und fester Bestandteil der HAUS ist der Fachtag Baurecht am 5. März, den die Handwerkskammer Dresden in Kooperation mit dem Sächsischen Baugewerbeverband für Unternehmer im Handwerk ausrichtet – in diesem Jahr zum 17. Mal. 

Viel Erfolg für die Messe wünscht

Ihr
Jörg Dittrich
Präsident der Handwerkskammer Dresden

Dr. Tilman Zimmermann-Werner

Geschäftsführer der Sächsischen Energieagentur – SAENA GmbH

Liebe Besucherinnen und Besucher,

die Baumesse HAUS® 2026 ist auch in diesem Jahr wieder ein zentraler Treffpunkt für alle, die bauen, sanieren, modernisieren oder einfach besser verstehen möchten, was aktuell im Gebäudebereich passiert. Und auch 2026 gilt: Es gibt viele neue technische Möglichkeiten, gleichzeitig aber auch viele Fragen, Unsicherheiten und ganz praktische Herausforderungen. Genau deshalb ist diese Messe so wichtig.

Denn die Themen rund ums Bauen und Sanieren werden nicht einfacher.

Hohe Baukosten, weiterhin spürbare Unsicherheiten bei Förderprogrammen und gesetzlichen Anforderungen sorgen dafür, dass viele Menschen aktuell eher zögern als investieren. Gleichzeitig wissen wir alle: Wer sein Haus oder seine Wohnung langfristig warm, bezahlbar und lebenswert halten möchte, wird sich mit Energieeffizienz, Heizung, Dämmung, Stromerzeugung und intelligenter Gebäudetechnik beschäftigen müssen. Nach den politischen Diskussionen der vergangenen Jahre geht es nun immer stärker um die Umsetzung der Wärmewende – und die ist in der Realität häufig komplizierter als in Gesetzestexten.

Kommunale Wärmeplanung, Netzkapazitäten, technische Optionen und wirtschaftliche Machbarkeit müssen zusammengebracht werden.

In vielen Regionen läuft dieser Prozess, aber oft langsamer als erhofft – auch weil Bürokratie, Abstimmungsprozesse und neue rechtliche Rahmenbedingungen viel Zeit binden. Gleichzeitig entwickeln sich die Technologien weiter: Photovoltaik, Speicherlösungen, Wärmepumpen, hybride Heizsysteme, smarte Steuerungen und digitale Energiemanagementsysteme bieten enorme Chancen, um Energieverbräuche zu senken und Kosten langfristig stabiler zu machen. Doch gerade hier zeigt sich ein entscheidender Punkt: Es reicht nicht, einzelne Maßnahmen isoliert zu betrachten. Wer sinnvoll investieren will, braucht einen Plan, der zum Gebäude, zur Region und zur finanziellen Situation passt.

Er hilft dabei, Maßnahmen sinnvoll zu priorisieren, schrittweise umzusetzen und Fördermöglichkeiten bestmöglich zu nutzen. Denn klar ist auch: Die Energiewende im Gebäudebereich gelingt nur, wenn sie technisch machbar, wirtschaftlich vertretbar und für die Menschen nachvollziehbar bleibt. Als Sächsische Energieagentur – SAENA GmbH unterstützen wir diesen Weg mit unabhängiger Beratung, praxisnahen Informationen und dem Blick auf Lösungen, die in der Realität funktionieren – nicht nur auf dem Papier. Gerade in Zeiten steigender Anforderungen, komplexer Vorschriften und vieler Unsicherheiten ist es umso wichtiger, fundierte Informationen zu haben und kompetente Partner an der Seite zu wissen.

Nutzen Sie die Baumesse HAUS® 2026, um sich zu informieren, konkrete Fragen zu stellen, neue Ideen mitzunehmen und die richtigen Ansprechpartner zu finden. Denn bei allen Herausforderungen gilt: Gute Lösungen entstehen dort, wo Fachwissen, Erfahrung und pragmatische Herangehensweisen zusammenkommen.

Ich wünsche Ihnen eine inspirierende und erfolgreiche Baumesse HAUS® 2026!

Ihr 

Dr. Tilman Zimmermann-Werner
Geschäftsführer der Sächsischen Energieagentur – SAENA GmbH

Uwe Nostitz

Präsident des Sächsischen Baugewerbeverbandes

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Aussteller, Partner und Besucher der Baumesse HAUS®,

seit Jahrzehnten markiert die Baumesse HAUS® den verlässlichen Auftakt in die neue Bausaison – weit über die Grenzen Sachsens hinaus. Wenn sich vom 5. bis 8. März 2026 in der Landeshauptstadt Dresden erneut die Tore öffnen, wird das Messegelände zum zentralen Forum für alle, die unsere bauliche Zukunft aktiv gestalten wollen. Mit über 400 Ausstellern und einem fundierten Fachprogramm bietet die Messe genau jenen Raum für Inspiration und persönlichen Austausch, der für fundierte Entscheidungen beim Planen, Bauen und Sanieren unerlässlich ist. Diese Orientierung ist heute wertvoller denn je, da sich viele Bauwillige in einer Phase entscheidender Weichenstellungen befinden.

Zwar blickt das Baugewerbe auf eine herausfordernde Zeit zurück, die von spürbarer Zurückhaltung geprägt war, doch zeichnet sich nun eine Trendwende ab. Wir sind überzeugt: Die Talsohle ist durchschritten.

Die Marktsignale mehren sich, dass die Branche – wenn auch in bedächtigen Schritten – wieder an Dynamik gewinnt. Ein wesentlicher Motor dieser positiven Entwicklung ist die wiedereingeführte Förderung für den Effizienzhausstandard EH 55. Als Sächsischer Baugewerbeverband haben wir uns leidenschaftlich für dieses Instrument starkgemacht.

Dass die Nachfrage unmittelbar nach der Bekanntgabe anzog, unterstreicht unsere Kernbotschaft: Nur verlässliche Rahmenbedingungen schaffen das Vertrauen, das Bauherren für ihre Investitionen benötigen.

Da diese Fördermittel jedoch zeitlich begrenzt sind, bietet die Messe in Dresden den idealen Zeitpunkt, um aus Plänen konkrete Taten werden zu lassen. Wer heute baut, übernimmt dabei nicht nur Verantwortung für die eigene Zukunft, sondern stärkt unmittelbar die Wirtschaftskraft unserer Heimat. Hinter jedem Projekt stehen unsere Mitgliedsbetriebe: qualifizierte Fachfirmen, die tief in der Region verwurzelt sind und für handwerkliche Exzellenz sowie Zuverlässigkeit stehen. Sie sind es, die innovative Technik mit traditionellem Können verbinden und nachhaltige Lösungen direkt vor Ort umsetzen. Die Baumesse HAUS® macht diese Leistungsfähigkeit eindrucksvoll erlebbar. Sie zeigt die gesamte Bandbreite vom klassischen Handwerk bis zur smarten Gebäudetechnik und ermutigt dazu, den nächsten Schritt beim eigenen Bauvorhaben mit Zuversicht zu gehen. Der Sächsische Baugewerbeverband wird diesen Weg weiterhin eng begleiten – als starke Stimme für praxistaugliche Rahmenbedingungen und als Partner an der Seite unserer Betriebe sowie aller Bauwilligen.

Ich wünsche der Baumesse HAUS® 2026 einen erfolgreichen Verlauf, allen Ausstellern anregende Fachgespräche und Ihnen, liebe Besucherinnen und Besucher, wertvolle Impulse für Ihre persönlichen Zukunftsprojekte.

Uwe Nostitz
Präsident des Sächsischen Baugewerbeverbandes

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