11. Fachausstellung ENERGIE

11. Fachausstellung ENERGIE

Bereits zum elften Mal findet, integriert in die HAUS, die Fachausstellung ENERGIE statt. Sie bildet die Bandbreite der erneuerbaren Energieerzeugung, der intelligenten Energieverteilung sowie der effizienten Energieverwendung ab. Die Fachausstellung ENERGIE ist Treffpunkt und Börse für Fachbesucher und Endverbraucher und zeigt, wie Energiekosten gesenkt und Energieeffizienzpotentiale am besten umgesetzt werden können. Innerhalb der Messe informiert sie detailliert über geeignete technische Lösungen für unterschiedlichste Anwendungsfälle. In der Messehalle 4 auf über 4.200 qm Fläche präsentieren sich jährlich allein rund 100 Aussteller mit neuen und optimierten Technologien und Entwicklungen zum Thema.

Anforderungen im Gebäudebereich umsetzen

Sächsische Energieagentur – SAENA GmbH

Die Sächsische Energieagentur – SAENA GmbH möchte erneut einen Beitrag zum Gelingen dieser traditionellen Dresdner Messe HAUS® mit einem eigenen Fachforum leisten. In Fachvorträgen an allen vier Messetagen werden aktuelle Themen wie "Energieeffizientes Bauen und Sanieren" und "Einsatz von erneuerbaren Energien" durch Experten präsentiert. Ausgewählte Themen sind beispielsweise die aktuellen effizienten Heizungssysteme, die qualitativ hochwertige Umsetzung eines Bauvorhabens, die Vermeidung von Schimmelpilz und ein Überblick über staatliche Zuschüsse für Maßnahmen am Gebäude.

Somit bietet die Sächsische Energieagentur täglich Bauherren und denen, die es werden wollen, einen aktuellen Überblick zum Stand der Technik und gibt einen Einblick in die Technologien beim Bauen und Sanieren für die Zukunft. Die vortragenden Experten geben hilfreiche Antworten und stehen im Anschluss für Fragen persönlich zur Verfügung. Das Fachforum der Sächsischen Energieagentur findet an allen 4 Messetagen in Halle 4, Raum Straßburg statt.

Seit dem 1. Januar 2016 gilt die zweite Stufe der aktuellen Energieeinsparverordnung (EnEV 2014) für Neubauten, um den europäischen Anforderungen an die Energieeffi zienz von Gebäuden gerecht zu werden.
Seit diesem Zeitpunkt muss der Jahres-Primärenergiebedarf (Gesamtenergieeffizienz) des geplanten Gebäudes um 25 Prozent besser sein als es bis Ende 2015 der Fall war. Innerhalb des EnEV-Nachweisverfahrens wird der Energieaufwand der vorgelagerten Herstellungsprozesse für den Energieträger berücksichtigt. Die ausschließliche Beheizung eines Neubaus mit fossilen Brennstoffen ist aufgrund des höheren Primärenergieanteils nur noch schwer möglich. Zudem müssen schon seit 2009 alle Neubauten zusätzlich die Anforderungen des Gesetzes zur Förderung erneuerbarer Energien im Wärmebereich – das EEWärmeG – einhalten. Dies bedeutet seit 2016 einen höheren Aufwand für die Verbesserung der Wärmedämmung. Architekten und Planer haben einen großen Spielraum beide gesetzliche Anforderungen zu erfüllen. Hybridsysteme, wie zum Beispiel die Kombination einer Wärmepumpe mit einem Gas-Brennwertkessel, können zum Einsatz kommen. Des Weiteren kann der Deckungsanteil zur Heizungsunterstützung durch eine Photovoltaik oder Solarthermieanlage erhöht werden und die Gebäudehülle durch den Einbau von Fenstern mit einer Dreischeibenverglasung verbessert werden.

Zurzeit wird der Entwurf eines neuen Gebäudeenergiegesetzes diskutiert, welches die bisherigen Anforderungen ab 2018 zusammenführen soll. Es zeichnet sich ab, dass vorerst keine weiteren Verschärfungen für den privaten Neubau zu erwarten sind. Für den behördlichen Neubau wird hingegen die Definition des Niedrigstenergiegebäudestandards mit dem KfW-Effi zienzhaus 55 geplant.

Welche Varianten für die Gebäudehülle und die Heizungsanlage für einen Neubau heute gemäß EnEV oder KfW-Effizienzhauskriterien denkbar wären, verdeutlicht das interaktive Gebäudemodell "Energie im Haus – Vergleichen und Begreifen" der Sächsischen Energieagentur am Stand C4 in der Halle 4. Besucher können über einen Touchscreenmonitor für ein Modellhaus ein eigenes Energiekonzept erstellen und dieses mit anderen Varianten untereinander vergleichen. Die Fachexperten der Sächsischen Energieagentur stehen den Messebesuchern mit Rat und Tat zur Seite.

Die in den letzten Jahren stetig gestiegenen Anforderungen für Neubauten und Bestandsanierungen, erfordern eine detaillierte Planung der Baukonstruktion mit der Vermeidung von Wärmebrücken und die richtige Auslegung von technischen Anlagen. Wesentlich ist außerdem die fachgerechte Bauausführung. "Besonders jetzt, in Zeiten einer sehr regen Bautätigkeit, besteht hoher Zeitdruck auf die ausführenden Gewerke. Hier ist eine qualifizierte Überwachung bzw. eine Qualitätssicherung der durchgeführten Arbeiten besonders wichtig. Versäumnisse oder auch Schäden am Gebäude sind später nur mit hohem Aufwand oder überhaupt nicht zu beseitigen. Eine qualifizierte und unabhängige Baubegleitung ist zudem förderfähig" erklärt Christian Micksch, Geschäftsführer der SAENA.

Um die Qualität der Beratung, Planung und Ausführung hier in Sachsen zu verbessern, führt die SAENA verstärkt Weiterbildungsmaßnahmen für Architekten, Planer, Energieberater und Handwerker durch. Viele dieser geschulten Experten sind im Online-Portal www.saena.de/energieexperten zu finden. Hier helfen Ihnen verschiedene Auswahlkriterien einen geeigneten Energieberater oder ein Bauunternehmen für Ihr Vorhaben zu finden. Zudem kann mit Hilfe einer sächsischen Landkarte gezielt in der Region gesucht werden.

Als Unternehmen des Freistaates Sachsen arbeitet die Sächsische Energieagentur unabhängig und ist das sächsische Kompetenzzentrum zum Thema Energie. Auf der Messe erhalten Sie als Besucher am Stand der
SAENA eine persönliche Beratung und eine große Auswahl an Informationsmaterialien. Hier können Sie auch die aktuelle Wanderausstellung "Energetische Sanierung" besichtigen. Themen sind unter anderem wirtschaftliches Bauen, gesetzliche Anforderungen, Gebäudedämmung, richtige Ausführungen im Detail und Effizienzverbesserung von Heizungsanlagen.

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